Das Leben eines Mädchen 11

... sie freute sich auf den Englischunterricht und war gespannt was sie diese Stunde machen würden. Als sie in den Klassenraum kam setzte sie sich auf ihren Platz, packte aus und unterhielt sich mit einigen Klassenkameraden, da noch etwas Zeit bis Unterrichtsbeginn war. Als es 7:45Uhr war und ihre Lehrerin immer noch nicht da war, begann die Klasse darüber Witze zu machen, dass sie krank sei und sie deswegen kein Unterricht haben würden. Nach ein paar Minuten kam dann aber der Schulleiter und ein anderer Lehrer, deren Sportlehrer und stellten sich vor die Klasse. Sie sahen sehr ernst aus und in der Klasse wurde es ruhig und alle sahen nach vorn. Der Schulleiter zog einen Zettel aus seiner Jacketttasche, faltete ihn auf und begann ein Gedicht vorzulesen. Es handelte von Frieden und Ewigkeit. Keiner verstand was das sollte, doch dann begann der Schulleiter zu reden. Er sprach davon was für eine gute Lehrerin diese Englischlehrerin gewesen sei und dass sie immer engergiert und freundlich war. So langsam begann es in den Köpfen der Schüler zu rattern und die Köpfe sanken nach unten. Auch sie verstand worauf diese Ansprache hinaus laufen würde und Tränen schossen ihr in die Augen. Der Schulleiter kam zum Ende und sprach nun endlich aus was alle erwarteten. Ihre Lehrerin war über Nacht unerwartet gestorben. Sie brach in Tränen aus, rannte aus dem Klassenraum und aus der Schule hinaus. Sie wusste nicht wohin, aber sie wollte weg, raus aus diesem Alptraum.....

2 Kommentare 2.12.14 20:18, kommentieren

Das Leben eines Mädchen 10

Am nächsten Tag ging sie todmüde zur Schule. Sie wollte ihren Klassenraum eigentlich nicht betreten, am liebsten wäre sie wider nach Hause gegangen, aber sie wusste dass sie keine andere Wahl hätte. Als sie die Klasse betrat waren alle in Gespräche vertieft und keine bemerkte sie. Ab und zu hörte sie dann aber doch ein kichern, ignorierte es aber und wartete dass der Unterricht begann. Nach der Schule überlegte sie, ob sie nach Hause gehen sollte oder noch eine weile in der Stadt verbringen würde. Sie entschied sich für das nach Hause fahren, da sie tot müde war. Nach ein paar Tagen, hatten die meisten die Aktion von dem Klassentreffen verdrängt und die Schule lief relativ normal weiter. Den Englischunterricht hatten sie mit ihrer Klassenlehrerin. Sie war noch nie wirklich gut in Englisch gewesen, egal wie sehr sie sich bemühte, es viel ihr schwer die Grammatik richtig anzuwenden. Ihr neues Thema war die USA, und die Aufgabe für jeden war es einen Vortrag auf Englisch über einen bestimmten Teil der USA zu halten. Sie entschied sich für Utah. Die meisten Klassenkameraden konnten ihre Klassenlehrerin nicht leiden, aber sie unterhielt sich öfter häufig in Pausen oder nach der Schule mit ihr, und sie hatten ein sehr enges Verhältnis zueinander aufgebaut. Sie verstanden sich immer besser, und ihre Lehrerin versuchte ihr die Grammatik zu erklären, so dass sie es richtig anwenden konnte. Auch bei Fragen für ihren Vortrag war ihre Lehrerin stehts bereit ihr Hilfen zu geben. Sie verstand nicht, warum die anderen sie nicht leiden konnte, machte sich aber keinen Kopf darüber... Ein paar Wochen später kam der Tag an dem sie ihren Vortrag halten sollte. Sie war sehr aufgeregt, obwohl sie es tausendmal durchgesprochen hatte. Sie begann etwas unsicher, sah zu ihrer Lehrerin die ihr freundlich zu nickte und das verschaffte ihr Mut und sie hielt einen guten Vortrag, so dass sie stolz auf sich selbst war! Die Wochen vergingen und so langsam entspannte sich die Lage. Am morgen ging sie gut gelaunt in die Schule, weil sie wusste, dass ihr erstes Fach Englisch ist....

20.11.14 21:21, kommentieren

Das Leben eines Mädchen 9

.... Nachdem die letzte Stunde vorbei war, ging sie in ihr Klassenzimmer. Die anderen waren schon draußen und auf dem Weg nach Hause. Sie packte ihre Sachen ein und wollte gehen, da stand plötzlich ihre Lehrerin in Türrahmen und fragte warum sie nicht zum Unterricht erschienen sei. Ihr Blick sank zu Boden, erneut schossen ihr die Tränen in die Augen. Sie ließ ihre Tasche einfach los und fiel auf den Boden. Ihre Knie zitterten und sie wollte sich am liebsten hinsetzten. Riss sich aber zusammen, schaute ihre Lehrerin mit Tränen in den Augen an und sagte, dass nichts los wäre und dass sie die Zeit verpasst hätte. Sie griff nach ihren Sachen und rannte davon, ehe ihre Lehrerin so richtig reagieren konnte. Anstatt wie gewöhnlich den Bus zu nehmen, lief sie nach Hause. Da sie nicht in der Stadt wohnte musste die mehrer Kilometer laufen und so konnte sie ein wenig nachdenken wir sie zu Hause auf ihre Mutter reagieren würde. Sie verstand immer noch nicht wie sie ihr das antun konnte und so erneut zu Gespött der Klasse wurde. Sie nahm sich vor, das Thema einfach nicht anzusprechen, und ihr nichts davon zu erzählen, sondern es einfach zu vergessen und ihrer Mutter zu verzeihen. Als sie dann nach 1,5 Stunden Fußmarsch nach Hause kam, ging sie Schnurstracks in ihr Zimmer um ja mit keinem reden zu müssen. Zum Abendbrot hatte sie aber keine Wahl und musste sich unten mit ihren Eltern und ihrem Bruder an den Küchentisch setzen. Alle erzählten wie ihr Tag verlaufen war, nur sie schwieg. Sie stocherte lustlos auf ihrem Teller rum und wartete, dass sie wider aufstehen und gehen konnte. Doch dann sprach ihre Mutter sie an, und fragte sie, wie denn ihr Tag gelaufen sei, da sie so still war. Sie wollte ihren Hass und ihre Wut unterdrücken, krallte sich an das Messer was sie in der Hand hielt um sich zu beruhigen. Es half nichts. Mit funkelnden Augen sah sie ihre Mutter an, stand auf, ließ das Messer auf den Tisch fallen und schrie sie an. Sie fragte warum sie ihr das antat, ob sie ein so schlechter Mensch sei und was sie sich dabei dachte. Das sie ihr gesamtes vertrauen zu ihr gebrochen hatte und ihr das niemals verzeihen könnte, auch wenn sie es wollte. Als sie fertig war, war es totenstill in der Küche. Keiner aß mehr, keiner sprach, aber alle starrten sie an. Ihr wurde in dem Momenta klar dass das nicht ganz richtig war, und es tat ihr auch leid, aber sie konnte sich in dem Moment nicht beherrschen und es war einfach aus ihr herausgeplatzt. Ihre Mutter wirkte zuerst total verwirrt, doch dann legte sich ein Gesicht der Reue auf sie. Sie begriff was sie ihrer Tochter angetan hatte. Sie wollte sich entschuldigen, fand aber keine Worte. Sie brachte nur den Ansatz von einigen Sätzen hervor und unterbrach wieder, sie stammelte etwas vor sich hin, was aber keiner verstand. Dann wollte sie aufstehen und ihre Tochter um armen, sie aber stoß sie weg, rannte zur Tür und die Treppen hoch in ihr Zimmer. Sie schloss sich dort ein und weinte so lange bis sie vor Erschöpfung einschlief....

19.11.14 17:26, kommentieren

Das Leben eines Mädchen 8

... Sie begab sich zu ihrem Platz, packte ihre Unterrichtssachen aus und wartete das der Unterricht begann. Immer wider sahen sie ihre Mitschüler an und mussten kichern. Sie fühlte sich unwohl, wusste nicht was los war und wollte einfach nur unsichtbar sein. Als die Stunde zu Ende war und die Pause begann, ging sie mit ihrer besten Freundin auf den Hof. Sie unterhielten sich und rätselten worüber alle so komisch kicherten. Als sie um die Ecke des Schulhauses gingen, kamen ihr 7 Jungen aus ihrer Klasse entgegen. Unter ihnen auch der Junge, von dem sie so schwärmte. Ihr Augen fielen auf ihn, und sie sah ein voll Hass getränktes, fieses Grinsen, aber zu gleich sah man in seinen Augen einen Ausdruck, der so viel sagte, wie dass er das alles gar nicht machen wolle. Die 7 kamen ihnen entgegen. Ein paar Meter vor ihnen blieben sie stehen und ER trat noch ein Stück weiter zu ihnen. Er sah sie an - sie sah ihn an. Hinter ihm kicherten und grinsten alle - es war ein böses, verspottendes kichern. Die beiden sahen sich einen Moment in die Augen, dann bekam er das fieseste lächeln ins Gesicht was sie jemals gesehen hatte und er fragte sie, was sie sich denn einbilde für ihn etwas zu fühlen. Das sie es nicht wert sei, so jemanden wie ihn verdient zu haben, das sie hässlich und dumm sei und sie keiner leiden kann. Er machte sich vor allen über sie lustig. Die Jungs hinter ihm prusteten los, hielten sich die Bäuche vor lachen und lachten sie aus. Sie hingegen lief rot an, sah auf den Boden, ballte die Fäuste und Tränen liefen ihr in die Augen. Der Versuch sie zu unterdrücken missglückte. Ihre beste Freundin stand wie angewurzelt da, wusste nicht was sie sagen oder tun sollte. Er schaute sie noch einmal an und sagte ihr noch einmal dass er nicht mal ansatzweise was für sie empfinden würde und es auch niemals so sein wird weil sie viel zu hässlich ist. Darauf verschwanden sie lachend. Als sie verschwunden waren, stand ihre beste Freundin und sie noch einen Augenblick schweigend da. Plötzlich rannte sie los und kam nicht mehr zurück. Sie setzte sich auf einen Baumstamm am Fluss hinter der Schule und dachte nach. Sie war sich nicht sicher ob sie weinen sollte oder eher vor Wut platzen sollte. Wie konnte ihre Mutter bei dem Klassentreffen nur allen Eltern davon erzählt haben? Warum tat sie ihr das an? Warum machten sich alle über sie lustig? Ist liebe nicht etwas, was man nicht beeinflussen kann? Ihr schossen tausende von Gedanken durch den Kopf. Sie kehrte am Ende der Pause nicht in die Klasse zurück sondern blieb dort sitzen und weinte...

4 Kommentare 18.11.14 16:50, kommentieren